Bitte gewünschten
Schriftgrad auswählen



Hier gelangen Sie
zur Projektseite

Positive Bilanz für LEADER+

Alker zieht positive Bilanz der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ in Baden-Württemberg im Förderzeitraum 2000-2006

Prägendes Element der Gemeinschaftsinitiative LEADER ist der "Bottom-Up" Ansatz. Das heißt, Initiative und Umsetzung erfolgt vor Ort. Nicht EU, Bund oder Land geben die Projekte vor, sondern die Kommunen, Organisationen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger entscheiden, welche Maßnahmen verwirklicht werden. Die LEADER-Aktionsgruppen haben in der vergangenen Förderperiode LEADER (2000 - 2006) die vielfältigen Chancen, die das Programm bietet, auf vorbildliche Weise genutzt. Innovation, Attraktivität und Nachhaltigkeit gehören zu den Wesensmerkmalen der umgesetzten LEADER-Projekte in Baden-Württemberg." Mit diesen Worten würdigte Ministerialdirigent Hartmut Alker, Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg, am Mittwoch, den 15. Oktober 2008 anlässlich der sechsten und damit letzten Sitzung des Begleitausschusses in Todtnau (Lkr. Lörrach) die Erfolge der LEADER-Aktionsgruppen. Alker betonte, Minister Peter Hauk MdL habe deshalb bereits erklärt, dass das Land den LEADER-Prozess auch weiterhin nachhaltig unterstützen werde. Insbesondere über das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) würden zusätzliche Landes-mittel zur Stärkung von LEADER eingesetzt.

"In den LEADER-Gebieten wird deutlich, wie natürliche Ressourcen als Einkommensquelle erhalten und ausgebaut werden können. Letztendlich geht es um die Inwertsetzung der kulturellen und natürlichen Potenziale im ländlichen Raum und gleichzeitig um Sicherung und Schaffung neuer Erwerbsgrundlagen der dort lebenden Menschen," betonte Alker. Er wies darauf hin, dass die fünf baden-württembergischen Fördergebiete - Hohenlohe-Tauber, Brenzregion, Nordschwarzwald, Südschwarzwald und Oberschwaben - erheblich von der EU-Gemeinschaftsinitiative profitiert hätten.

Zum Ende der Programmperiode LEADER+ zog Ministerialdirigent Hartmut Alker deshalb auch eine rundum positive Bilanz. So seien in Baden-Württemberg in diesem Zeitraum fast 400 Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von über 42 Millionen Euro bewilligt worden. Die Europäische Union stellte rund 10 Mio. ¤ an Fördermitteln zur Verfügung. Das Land gab weitere rund 10 Millionen Euro, schwerpunktmäßig aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). Durch diese Ergänzung der Mittel der EU durch das Land Baden-Württemberg konnten alle in LEADER+ initiierten und förderfähigen Projekte in den Aktionsgebieten erfolgreich durchgeführt werden. Baden-Württemberg nimmt damit im auch Ländervergleich eine führende Position ein.

Dies wurde im Jahr 2007 auch dadurch gewürdigt, dass eine Aktionsgruppe aus Baden-Württemberg von Bund und Ländern ausgewählt wurde, um Deutschland als eine von insgesamt 16 europäischen Aktionsgruppen auf der LEADER-Abschlusskonferenz in Evora, Portugal, zu präsentieren, so Ministerialdirigent Alker.

Für Alker besteht kein Zweifel, dass LEADER auch in dem laufenden Programmzeitraum 2007 bis 2013 neue Impulse für ländliche Regionen geben werde. Für diesen Förderzeitraum sind allein die EU-Mittel auf über 30 Millionen Euro aufgestockt worden. 8 Aktionsgruppen wurden in Baden-Württemberg ausgewählt: Neckar-Odenwald-Tauber, Limesregion, Brenzregion, Mittlerer-, Nord- und Südschwarzwald, SüdWestAlb und Oberschwaben.

"Minister Peter Hauk MdL hat wiederholt betont, dass es vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen allerdings auch eine Neuausrichtung von LEADER geben muss," appellierte Alker an die anwesenden Vertreter der LEADER-Aktionsgruppen. So stehe nach den Vorstellungen des Landes Zukunftsthemen, wie demografischer Wandel, Vorhaben und Maßnahmen zur Eindämmung des Landschaftsverbrauchs durch Aktivierung des innerörtlichen Potenzials, Förderung der regionalen Baukultur, naturschutzfachliche Projekte, Stärkungsmaßnahmen zur Vermarktung einheimischer landwirtschaftlicher Produkte und das weite Feld der erneuerbaren Energien bzw. "Nachwachsender Rohstoffe" im Mittelpunkt. Alker zeigte sich zuversichtlich, dass im Hinblick auf die sehr erfolgreiche Umsetzung von LEADER in der Vergangenheit die 8 LEADER Aktionsgebiete in Baden-Württemberg auch in der laufenden Förderperiode innovative, modellhafte Projekte initiieren werden.

Mitglieder des Begleitausschusses


05.02.12
http://www.leader-nordschwarzwald.de/aktuell_service/aktuell/positive_bilanz
Kontakt    Sitemap    Impressum    Home